Tomtom Go 720T PNA PND Navigationssystem Europa , TMC Pro
- Das neue, ultimative tragbare Autonavigationssystem
- Einfach zu bedienen: Spracherkennung, hochwertiger 4,3-Zoll-Touchscreen, preisgekrönte Bedienoberfläche
- Sicheres und entspanntes Fahren: TMC/TMCpro-Stauumfahrung über, Auto-Freisprechanlage, Sprachsynthese, Hilfe! -Menü
- Clevere und witzige Extras: Mehr Spaß durch individuelle Anpassung (zeichnen Sie Ihre eigene Stimme auf, wählen Sie ein eigenes Symbol), integrierter FM-Transmitter, MP3-Spieler und optionale iPod-Steuerung
- Beste Karten: TomTom MapShare™, neueste und genaueste Karten von Westeuropa, zukunftssicher dank TomTom HOME
Product Description
Technische DatenBatterie / Betriebszeit (bis zu)Stunde(n)5Technische DatenAbmessungen und Gewicht / Breitecm11.8Technische DatenAbmessungen und Gewicht / Tiefecm2.4Technische DatenAbmessungen und Gewicht / Höhecm8.3Technische DatenAbmessungen und Gewicht / Gewichtg220Technische DatenKopf / ProduktlinieTomTom GOTechnische DatenKopf / Modell720TTechnische DatenKopf / HerstellerTomTomTechnische DatenKopf / Paketierte Menge1Technische DatenEingebaute Anzeige / Auflösu… More >>
Tomtom Go 720T PNA PND Navigationssystem Europa , TMC Pro
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- Batteriefach externes Mini-USB Universalladegerät (mit Platz für 4 AA Batterien) u.a. für Navigon









Ich habe kürzlich vom günstigen ONE II Europe auf das 720T gewechselt. Nach ca. einer Woche Einsatz des Neuen (nach 1,5 Jahren Einsatz des Alten) kann ich einen ersten Erfahrungsbericht geben – mit einigen Überraschungen, wie ich finde.
Zunächst ist das Gerät natürlich technisch klar überlegen, alleine schon des größeren Displays und des höheren Funktionsumfangs wegen. Ich will vermeiden, hier Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Was mich als Vielfahrer aber interessiert, ist eine reibungslose Funktion der grundsätzlichen Aufgaben des Navigationssystems.
Leider hakt es hier beim 720T an einigen Stellen, was ich als bisher sehr begeisterter TomTom-Nutzer nicht nachvollziehen kann.
Positiv:
- Die regelmäßigen Abstürze bei aktivierten Verkehrsnachrichten sind beim 720T nicht vorhanden. Das war bei meinem ONE II ein echtes Ärgernis.
- Das größere Display ist ein echter Mehrwert, weil die Übersichtlichkeit speziell bei aktivierter Verkehrsinfo-Leiste vor Allem in die Breite steigt.
- Touchscreen reagiert subjektiv besser.
- Schnellere Routenberechnung, schnellerer Start.
- Leichter in die Halterung einzusetzen und leichter zu entnehmen.
- OVIs (z.B. Krankenhäuser) können direkt vom TomTom aus angerufen werden, da die Telefonnummern hinterlegt sind. (Bluetooth-Mobiltelefon vorausgesetzt.)
- Freisprechen funktioniert sehr gut, die Sprachqualität war bei mir einwandfrei. (Abgesehen von der Lautstärke – s.u.) Auch der Gesprächspartner meldete ein gutes Verständnis.
- Vorgelesene Navigationsanweisungen machen häufige Blicke aufs Display unnötig. (Nummer der Ausfahrt, Fahrtrichtung beim Autobahnwechsel, Name der Straße/Autobahn)
Negativ:
- Das Gerät wirkt während der Navigation untermotorisiert. Speziell wenn Häusergrundrisse dargestellt werden müssen (in Stadtgebieten), gerät die Anzeige arg ins Ruckeln. Die CPU ist mit Sprachausgabe, Verkehrsnachrichten und der 3D-Darstellung schlichtweg überfordert. Das ONE zeigte hier zwar auch manchmal leichte Schwächen, hielt aber ein konstantes Anzeigetempo auf das man sich verlassen konnte. In engen Autobahnkreuzen und beim Abbiegen gerät die Anzeige manchmal zur Diashow.
- Die Karten (TeleAtlas) sind subjektiv schlechter als beim ONE (Navteq). Näheres muss aber erst ein Langzeiteinsatz zeigen.
- Die detaillierteren gesprochenen Navigationsanweisungen sind sehr oft kontraproduktiv. Beispielsweise wies mich das Gerät an, auf der Autobahn die Ausfahrt “Polizei” zu wählen, statt einen Städte- oder Stadtteilnamen zu nennen. Und zwar weil der oberste Schriftzug auf dem Ausfahrt-Schild auf eine nahe Polizeistelle hinwies – es handelte sich ansonsten um eine ganz normale Ausfahrt. Auch sollte ich an einer Stelle in Richtung eines Autobahnkreuzes fahren, das aber namentlich auf den Schildern überhaupt nicht erwähnt war. Das ONE zeigte hier einfach “Köln” an, was sich mit den Verkehrsschildern deckte.
- Zu leise! Die Sprachausgabe ist auch auf höchster Stufe wesentlich leiser als die des ONE. Schaltet man die automatische Anpassung an die Umgebungslautstärke ab, lässt sich eine höhere (fixe) Maximallautstärke erzielen. Dann scheppert allerdings der Lautsprecher derart, dass es unangenehm wird.
- Unterschied zwischen Computerstimmen und menschlichen Stimmen. Nur Computerstimmen können Texte vorlesen – davon ist anfangs genau eine (weibliche) verfügbar. Die aus dem ONE bekannten (angenehmeren) menschlichen Stimmen sind ebenfalls vorhanden. Will man sie aber nutzen, dann muss man auf das Feature der vorgelesenen Straßennamen (etc.) verzichten. Ich finde die TomTom-Werbung suggeriert fälschlicher Weise, dass man auf dem GO dieselbe Sprachqualität hat wie auf dem ONE – nur eben erweitert um das Vorlesen der Straßennamen. Dem ist nicht so.
Eine männliche Computerstimme (Stefan) kann übrigens von der beiliegenden DVD über die TomTom HOME-Anwendung nachinstalliert werden. Das Feature ist etwas versteckt in der HOME-Anwendung, da dort von den Menüpunkten her zwischen “Stimmen” und “Computerstimmen” unterschieden wird. Letzterer Menüpunkt befindet sich einige Seiten nach den “Stimmen”.
- Schlechtere Positionsfindung! Ich habe/hatte beide Geräte ohne Zusatzantenne an exakt derselben Position im selben Auto in Betrieb und das 720T hat im gegensatz zum ONE II sehr oft Probleme, die Position des Fahrzeugs auf der Karte richtig darzustellen. Stellenweise sprang die Darstellung trotz vollem Satellitenempfang auf eine meterweit entfernt liegende Parallelstraße, obwohl das ONE an derselben Stelle nie Probleme hatte. Auch scheint die Kartenposition oft der tatsächlichen Position um viele Meter hinterherzuhinken. Ich bin schon mehrere Male irritiert an einer Seitenstraße vorbeigefahren, weil es wegen der Schere zwischen Darstellung und Realität schwierig abzuschätzen war, welche der Querstraßen nun gemeint war. Beim ONE ist mir das in diesem Umfang nicht vorgekommen.
- Der USB-Stecker ist nur wenige Millimeter hoch weil sauber abgewinkelt und schließt fast bündig mit dem Geräteboden ab. Der TMCpro-Stecker ist aber so hoch wie ein Standard-Kopfhörerstecker. Er steht gerade und in voller länge vom Geräteboden ab. Wer TMCpro nutzen möchte, muss das Gerät nur wegen des Steckers einige cm höher an der Scheibe anbringen. Ein nicht zuende gedachtes Steckerkonzept!
Fazit: Ein sehr gutes Gerät, das allerdings in Sachen Alltagstauglichkeit der Grundfunktionen vom Einstiegsgerät desselben Herstellers geschlagen wird. Für mich ein nicht nachvollziehbarer Umstand.
Rating: 4 / 5
Hallo,
Ich habe mittlerweile mehrere Geräte erhalten, da leider keins ordnungsgemäß funktionierte. Beim letzten z.B schaltete sich der Verkehrsfunkempfänger erst garnicht nicht ein. Ist vielleicht doch nicht das Wahre, wenn man auf die billigste Tour in China produziert?
TomTom hat seit Neuerscheinung des Geräts bereits mehrere Softwareupdates veröffentlichen müssen, von denen keines als annähernd gut bezeichnet werden kann. Das vorletzte 7.21, brachte zwar das bis dahin nichtfunktionierende TMC-Pro in die Gänge, ließ aber etliche Geräte einfrieren und abstürzen, woraufhin die Firmware schnell wieder zurückgezogen wurde.
Mitlerweile gibt es die Version 7.221, von der bereits nach wenigen Stunden schon bekannt ist, daß man den vom Go 720T errechneten Verkehrsverzögerungen nicht unbedingt trauen sollte. Z.B 1,4km Stau, geschätzte Verzögerung 7 Stunden!?!Immerhin darf man froh sein, daß das Gerät nicht abstürzt?
Die auf der TomTom Homepage beworbene excellente Sprachqualität der Bluetooth Freisprecheinrichtung konnte ich bisher noch bei keinem der von mir getesteten Geräte entdecken? Meine Gesprächspartner verstehen mich kaum, da entweder ein starkes Rauschen oder Hallen zu hören ist.
MapShare: Klingt toll, steckt aber wenig dahinter. Die allermeisten eingegebenen Kartenänderungen werden erst, wenn überhaupt, in einer der folgenden Kartenreleases übernommen. Man kann also seine eigenen vorgenommenen Kartenänderungen (die TeleAtlas helfen, die Kartenqualität zu verbessern), zusammen mit einer neuen Karte kaufen. Kann sich ja jeder selbst überlegen, ob er das toll findet.
Rating: 2 / 5
Heute möchte ich Euch mal von meinen Erfahrungen vom neuen Tom Tom 720T berichten, den ich mir aufgrund der positiven Presse in der Connect und den Amazon Bewertungen gekauft habe. Ich hatte vorher einen Tom Tom 710 und vergleiche daher immer ein bisschen:
Zuerst mal zum positiven:
VORTEILE:
* Toller Bildschirm
Der neue Tom Tom 720T hat einen tollen Bildschirm der wirklich auch bei Tageslicht/Spiegelungen und durch Sonnenbrillen (Polarisation) usw sehr gut lesbar ist. Das Display ist hell und klar
Gute Hardware
* Die Hardware ist klein und kompakt, der GPS Empfänger ist sehr schnell und der Tom Tom weiß (dank Quick GPS Fix) sehr schnell wo er sich gerade befindet. Die Routenplanung geht richtig schnell und das Design ist mit den abgerundeten Ecken und so weiter wirklich gut gelungen.
Leider war’s das auch schon an Vorteilen, die mir so aufgefallen sind.
Ich komme daher nun zu den negativen Dingen.
NACHTEILE:
* Unausgereifte Software
Die für den PC vorhandene Software Tom Tom Home ist unausgereift: So ließ sich aus meinem Blitzer Abo was ich für den Tom Tom 710 hatte, die Datei mit den fest installierten Blitzern nicht herunterladen. Ein Anruf bei der Hotline ergab, dass ich nicht die aktuellste Software Tom Tom Home 2.0 verwenden solle, sondern auf die Version 1.6 downgraden muss.
Danach funktionierte der Download.
Eine Fernsteuerung des Tom Tom via Software ließ den PC dennoch jedes Mal abstürzen.
* Tom Tom wird geizig (Tasche und Fernsteuerung kosten nun extra)
War noch bei meinem alten Tom Tom 710 eine Tasche für das Gerät um es mitzunehmen und es nicht im Auto zurücklässt (Diebstahlgefahr) dabei. So fehlt diese gänzlich. Man kann diese nun für 30 EUR extra erwerben.
Auch hat sich Tom Tom bei seinem neuen Flagschiff die Fernbedienung, die nun per Bluetooth funktioniert gespart. Hier darf man noch mal 35 EUR extra berappen.
Somit zahlt man für die Vollausstattung nochmals 65 EUR zusätzlich.
Selbst beim günstigen Medion Navi ist eine Tasche im Lieferumfang enthalten.
* Lautsprecher zu klein und zu leise
Damit man auch weiß wo’s lang geht ist der Tom Tom 720T mit einem kleinen Lautsprecher ausgestattet. Dieser war beim Vorgängermodell Tom Tom 710 noch etwa doppelt so groß und viel lauter. Problem beim aktuellen Modell (also dem 720T) bei mir war: Bei geschlossenem Fenster ging es gerade so die Navigation zu verstehen. Bei zusätzlich Radio mit Musik an oder geöffnetem Fenster war die Navigation nicht mehr zu verstehen.
Auch habe ich festgestellt, dass bei 100% Lautstärke der kleine Lautsprecher einfach scheppert.
* Der FM Tuner
Ein leidiges Thema in meinem Test beim Tom Tom ist der FM Tuner, hiermit kann man die Navigationsbefehle oder MP3 Musik direkt auf seinem Autoradio abspielen. Man sucht eine freie Frequenz, sucht im Tom Tom im etwas verzwickten Menü auf Seite 6 unter Lautsprechereinstellungen den FM Transmitter und gibt eine Frequenz ein und schon hört man die Tom Tom Ansagen und MP3s auf dem Radio. Soweit die Theorie: In der Praxis sieht das jedoch leider etwas anders aus. Obwohl mein Tom Tom 720T nur etwa eine Armlänge vom Radio entfernt war habe ich nie ein Rauschen und Knacken wegbekommen (trotz verschiedener getesteter Frequenzen). Ein Test an einem anderen Autoradio brachte zwar kein Rauschen, aber dafür ein zusätzliches sehr nerviges Hochfrequenzpfeifen hervor (vergleichbar mit einem Fernseher wenn er an ist). Ich habe dann testweise einen billigen FM Transmitter von Ebay für 20 EUR an die 3,5″ Buchse am Tom Tom 720T gesteckt. Dann war sowohl das Pfeiffen weg, als auch das knacksen und Rauschen. Ich denke einfach die Reichweite des eingebauten Transmitters reicht nicht.
Ein weiterer Nachteil der FM Transmitterlösung ist, dass man natürlich kein Radio hören kann (sondern nur MP3s) da das Radio ja nun nur das was der Tom Tom sendet abspielt.
* Spracherkennung
Ganz scharf war ich auch auf die Spracherkennung die ganz passabel funktionierte, dennoch etwas nervig und langsam auf Dauer ist.
Man muss wissen: Der Tom Tom hört nur in dem Moment zu, in dem auch das kleine Mikrofon oben rechts im Display erscheint. Ihr müsst euch das so vorstellen:
Klicke: Navigiere zu – Adresse – Spracherkenung (Dialog)
Es folgt nun eine Ansage dass man den Ort nennen soll wo man hinnavigiert werden möchte – Man nennt also den Ort – Tom Tom wiederholt den Ort den er verstanden hat und gibt eine Liste mit ähnlich klingenden Orten aus, falls er es dennoch nicht ganz verstanden hat.
Man muss nun warten bis wieder das Mikofon-Symbol anspringt – Nun nennt man die Zahl vor dem Ort im Display wohin man wirklich möchte.
Zwischen der Ansage des Ortes und der Eingabe des nächsten Ortes und der Bereitschaft zur Eingabe des nächsten Sprachbefehls muss man jedes Mal etwa 5 Sekunden warten erst dann kann man wieder sprechen. Das Ganze muss man 3x machen (Ort, Strasse, Hausnummer). Die Spracherkennung ist wirklich gut, aber das Ganze dauert auf Dauer halt ewig und die erzwungenen Sprechpausen nerven einfach auf Dauer wirklich.
* Map Share wird kostenpflichtig
Das absolute Highlight des 720T ist wohl dass man nun auch Katen editieren kann. Das Ganze soll in einer Art Community laufen und man kann sagen welche Daten der Tom Tom nutzen soll (Änderungen von Tom Tom “geprüft”, von vielen Usern gemeldet, von ein paar Usern gemeldet)
Beim Gerät war ein Gutschein dabei für eine kostenlose Aktualisierung mit einer Nummer und einer Website. (Falls das Gerät mal länger lagert, dass man dennoch aktuelle Karten und MapShare hat usw). Ich rief diese natürlich auf und es kam die Meldung dass alles aktuell sei auf meinem Gerät. Aber es kam auch die Meldung dass man dies nur für 12 Monate hat. Ein Anruf bei der Hotline bestätigte meinen Verdacht: Nach 12 Monaten wird das Map Share wohl stufenweise (nur Tom Tom geprüfte Änderungen, oder alle) kostenpflichtig. Preise sind noch nicht bekannt. Ich frage mich nur warum man Tom Tom unterstützt deren Kartenfehler auszumerzen und nach einem Jahr darf man dafür noch bezahlen. Ich finde das nicht gut.
Das mit dem MapShare funktioniert übrigens so: Man markiert unterwegs die Strassen wo was nicht stimmt. Mit 2 Klicks und kann dann wenn man Zeit hat die Markierungen am Gerät abarbeiten und sagen was eben falsch war (schade dass das nicht am PC geht). Ich finde das mit dem korrigieren dennoch für Otto Normaluser zu kompliziert und man muss sich ja auch über die ganze Strecke merken was da falsch war. Tut man das wirklich?
Komisch war auch das beim anstecken an den PC keine einzige Aktualisierung heruntergeladen wurde obwohl ich einstellte, dass ich von allen Usern die Änderungen möchte.
* Speicherkarte rappelvoll
Das Gerät kommt mit einer eingebauten 2 GB Speicherkarte an, davon sind 1,9 GB voll. Ein Stimme verbraucht ca 50 MB. D.h. man bekommt das das Gerät nicht wirklich viel und muss auf den externen Speicherkartenschacht ausweichen.
* Akku schwach
Der im neuen Tom Tom eingebaute Akku hielt bei mir ca. 30 Minuten danach war das Gerät aus. Ich denke dass ich einem solch kleinen Gerät kein Platz mehr ist für einen größeren Akku ist. Also muss man den Tom Tom ständig am Zigarettenanzünder stecken haben und kann da solange nichts anderes betreiben.
* Kartenmaterial schlecht
Der wohl nervigste am Tom Tom ist, dass das Kartenmaterial nicht gut ist. So gab das das Tom Tom einmal die Anweisung rechts abzubiegen, obwohl ein rechts abbiegen nicht möglich war. Einmal “flog” ich über einen Wald obwohl dort eine Strasse war. Auch war eine 2-3 Jahre alte Strasse einfach nicht eingetragen. Besonders nervig empfand ich den Tom Tom allerdings als ich auf eine Bundesstrassenauffahrt fuhr:
Dort war eine Gabelung in zwei Richtungen. Im Parallelbetrieb mit einem günstigen Medion sagte das Medion korrekt “jetzt links” während das Tom einfach schwieg und ich mühsam auf der Karte bei hoher Geschwindigkeit ablesen musste, ob ich nun links oder rechts weiterfahren muss. Meistens war’s dann schon zu spät und ich bog falsch ab. Dies passierte mir nicht das erste Mal.
* Hotline teuer und nervig
Tom Tom betreibt ein Hotline in Rotterdam in den Niederlanden mit meist deutschen Supportern. Dazu hat Tom Tom eine kostenpflichtige 01805 Rufnummer mit 14 Cent/min aus dem deutschen Festnetz geschaltet. Anrufe aus dem Mobilfunk kostet deutlich mehr. Die Rufnummer hat Tom Tom gut auf der Webseite im registrierten Kundenbereich versteckt in den man erst kommt wenn man sich registriert hat. Dort muss man dann nach “Telefonnummer” suchen und sich aus einer langen Liste die Nummer für Deutschland heraussuchen.
Bei einem Anruf kommt man meist schnell durch. Die Leute sind nett und relativ schnell am Telefon. Die Beratungsqualität hängt vom einzelnen Mitarbeiter ab und ist durchaus schwankend. Meist muss man wegen jeder Kleinigkeit erst einmal den Original Kaufbeleg Scannen oder Faxen bevor man Hilfe bekommt.
Soweit meine Erfahrung mit dem Tom Tom. Ich habe das Gerät nach einer Woche zurückgegeben weil ich denk das das Preis/Leistungsverhältnis vor allem auch wegen der Folgekosten, der Karten wegen und den Kosten für das Zubehör was nun fehlt nicht stimmt.
Ich denke dass jeder selbst entscheiden muss, ob man Tom Tom mag oder nicht. Ich bin kein Tom Tom Hasser, auch wenn ich oben viele Nachteile aufgelistet habe. Aber im Vergleich zum 710 wurde eben in meinen Augen vieles schlechter.
Vielleicht ist es besser sich jedes Jahr an neues billiges Navi zu kaufen. So hat man immer neue Hardware und neue Karten und nicht die Folgekosten die durch die ganzen Abos entstehen. Entscheidet selbst!
Rating: 2 / 5
Hallo,
das Gerät an sich ist gut verarbeit und besitzt gute, wegweisende Funktionen wie Mapshare oder die Freisprecheinrichtung, die alle Telefonnummern aus dem Speicher des Handys übernimmt die SMS vorliest und verschicken kann.
Schwachpunkt sind eindeutig die Karten. Leider kann man sich auf Teleatlas-Karten in einigen ländlichen Gebieten nicht velassen. Schnell landet man auf einem nicht asphaltierten Feldweg. Schade, andere TomTom Geräte wie der One II oder Rider werden mit Navteq-Kartenmaterial ausgeliefert. Hier hat Teleatlas noch sehr viel zu tun. Die Sprachausgabe muss auch nochmal überarbeitet werden. Europastraßen (E…) werden als B vorgelesen und Straßen names Hauptstraße (wie in vielen Dörfern vorhanden) werden zu “Hauptstraße Höflein an der”.
Alles in allem ein gutes Gerät, dass man aber wegen stellenweise schlechter Karten nicht zuverlässig benutzen kann. In der Eifel zum Beispiel ist es so nicht zu empfehlen.
Rating: 3 / 5
Ergaenzung vom 13.02.08
Nach der Installation der neuen TomTom Home Version 2.2.1.58 kamen bei mir Systemfehlermeldungen. Heute die Nachricht: die aktuelle Version ist mit Windows 2000 nicht kompatibel.
Was soll man dazu sagen, wenn auf der TomTom Webseite unter den Systemvoraussetzungen explizit Windows 2000 aufgefuehrt ist.
Ich wuerde keinen Punkt mehr vergeben.
Ergaenzung vom 31.01.2008
TomTom 720T – sagt, wo es langgeht?
Nachdem ich in meiner Rezension vom 23.12.07 “Kein Ueberflieger” noch Hoffnung hatte, dass das Problem mit der Entfernungsangabe bei Autobahnausfahrten z.B. im Rahmen einer Aktualisierung der Software behoben werden koennte, habe ich nach drei (!) Wochen jetzt die Antwort des Kundensupports erhalten. Darin teilt man mir mit, dass die Entfernungsangaben des von TomTom verwendeten Kartenmateials nicht, wie in Deutschland ueblich, der Entfernung bis zum Abbiegen von der Autobahn entspricht , also den 300, 200 und 100 m Schildern. Bei eng aufeinander folgenden Ausfahrten fuehrt dies unweigerlich zu Fahrfehlern. Ein Navigationsgeraet, das in Deutschland verkauft wird, sollte auch deutschen Normen entsprechen.
Nach einer ueber 2-monatigen Testphase muss ich sagen, dass ich von dem, nicht zuletzt in Stiftung Warentest, viel gelobten und hochpreisigen TomTom 720 T sehr enttaeuscht bin.
Auf irrefuehrende Fahranweisungen, die meist unnuetzen Angaben von TMCPro und die schlechte Ausstattung (fehlendes Ladegeraet) will ich nicht mehr eingehen.
Meines Erachtens zeichnet es ein gutes Navigationsgeraet aus, die Fahranweisungen so praezise zu geben, dass der ortsunkundige Fahrer ohne Blick auf den Bildschirm weiss, wo es langgeht.
TomTom 720T schafft dies nicht.
Ich vergebe jetzt nur noch 1 Stern.
Nachdem mein Navigon PDA in die Jahre gekommen ist, habe ich mich nach dem Studium zahlreicher Tests fuer das TomTom 720T entschieden.
Um es kurz zu fassen nachfolgend mein Pros und Cons:
Pro:
1. Einfache Benutzerfuehrung
2. Guter Bildschirm
3. Schnelle Berechnung der Route.
Contra:
1. Tatsaechliche Position stimmt mit der angezeigten Position nicht ueberein. Bsp. Autobahnausfahrt: Beim 300m-Schild zeigt das 720T noch 500 m an. Das ist eine Abweichung von 67%. Bsp. Kreuzung: Tatsaechlicher Standort Ampel; angezeigt 20m.
Das Argument, dass die Scheibe meines Kfzs u.U. die Ursache waere (Stichpunkt: Bedampfung), kann ich entkraeften, da das Navigon ohne externen GPS-Empfaenger kein Problem bei der Positionsbestimmung hatte.
2. Lautstaerke
Hierbei unbedingt die dynamische Anpassung an die Innengeraeusche deaktivieren, da auf der Autobahn definitiv die Ansagen zu leise werden. Danach ist die Lautstaerke ok.
3. Teilweise werden bei den gesprochenen Anweisungen die Autobahnausfahrtsnummern, wie man sie z.B. von Spanien her kennt, angegeben. Da diese in Deutschland unueblich sind, irritiert dies eher.
4. Kartenaktualisierung
Da der Speicherplatz des TomToms knapp bemessen ist, muss vor der Aktualisierung der Karte die alte Version geloescht werden. Macht man dies nicht kommt, kommt es zu der Fehlermeldung “Disk full. C:”, wobei hiermit der Speicher des TomTom gemeint ist, und nicht das Laufwerk des PCs.
5. Das Handbuch ist v.a. in Hinblick auf die Stichworte schlecht.
6. TomTom ist sehr knausrig
Bei dem relativ hoehen Preis ist es eine Frechheit kein Ladegeraet beizugeben.
7. Zeit bis Antwort vom TomTom Support per Mail kommt
Definitiv zu lang; Antwort auf mein Problem Pkt. 1 (siehe oben): Aktualisieren Sie ihre Software Version, obwohl ich mitgeteilt habe, dass ich die neueste installiert habe.
8. Bei der Navigation innerhalb des TomTom-Programms waere eine “Rueckwaertsfunktion” sinnvoll, da man sich immer nur mit “weiter” durch das Programm klicken kann.
Mein Geraet wird demnaechst ausgetauscht. Mal sehen ob das Hauptproblem mit der exakten Positionsangabe dadurch behoben wird.
Rating: 3 / 5