Garmin GPS Handgerät Montana 650, grau/orange, 010-00924-01
by admin on Donnerstag, März 29th, 2012 | 2 Comments
Garmin GPS Handgerät Montana 650, grau/orange, 010-00924-01
- mit 4" großem, sonnenlichttauglichem Multifunktions-Display, das sowohl im Hoch- als auch Querformat genutzt werden kann, sowie extra großen Anzeigenfeldern und individuell einstellbare Benutzerprofile für komfortable Bedienung
- vorinstallierte Basiskarte Welt mit plastischer Kartendarstellung für bessere Geländeerkennbarkeit; zudem vielseitiges Kartenmaterial ladbar, wie topographische Karten, Straßenkarten, Custom Maps (Rasterkarten), BirdsEye Satellitenbilder und Seekarten
- Stoßfest und wasserdicht (IPX7), wahlweise Betrieb mit StandardAA Batterien oder Li-Ionen Akku, USB Schnittstelle und simulierte serielle Schnittstelle für NMEA-Daten sowie 3 GB Interner Speicher und erweiterbarer Speicher mit MicroSD Karten
- Lieferumfang: Montana 650 mit integrierter Kamera, vorinstallierte Basiskarte Welt, USB-Kabel, Trageschlaufe, Schnellstartanleitung gedruckt, Handbuch auf Datenträger
- weitere Highlights: integrierte 5 Megapixel-Kamera mit Geotagging-Funktion, hochempfindlicher GPS-Empfänger für exakte Positionsbestimmung in allen Situationen sowie Sprachausgabe von Abbiegehinweisen über die Fahrzeughalterung bzw. Stereo-Klinkensteckerbuchse
Unverb. Preisempf.: EUR 569,00 Preis: EUR 452,90
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mein bisher bestes Garmin Navi, nur der Preis ist heftig – Nachtrag: mögliches Touchscreen-Problem,
Ich hatte schon mehrere Garmin Outdoor Navis (aus der eTrex-, GPSmap-, Dakota- und Oregon-Serie). Das Garmin Montana 650 ist sicher mit Abstand mein bisher funktionellstes. Die Größe ist für mich perfekt (das große Display tut den Augen gut), manchen wird es wahrscheinlich zu klobig sein.
Was mir gefällt:
+ großes Display
+ ausreichend helles Display, auch bei Sonnenschein
+ gute und schnelle Reaktion des Touchscreens (deutlich besser als Oregon, kein Vergleich zum Dakota)
+ relativ rascher Bootvorgang
+ nutzbar für Outdoor-, Straßen- und Seenavigation (letzteres für mich kein Thema)
+ Geocaches können vom Internet direkt ins Navi geladen werden (war auch bei früheren Geräten bereits möglich)
+ Anlegen von Profilen (bereits vorkonfiguriert), um schnell zwischen den verschiedenen Anwendungsgebieten
Outdoor, Straße, Geocache usw.) umschalten zu können. Das ist extrem praktisch!
+ verarbeitet auch Rasterkartendaten (z. B. Alpenvereinskarten) und andere individuelle Karten, nicht nur von Garmin
+ erweiterbar durch microSD-Karte (bei mir 8 GB)
+ einfaches Softwareupdate (wie bei allen Garmin-Geräten)
+ eingebauter Wechselakku und Verwendung von normalen Batterien (oder Akkus im AA-Format) möglich
+ rasche Positionsbestimmung durch Garmin HotFix
+ sensibler GPS-Empfänger, Positionsbestimmung auch in ungünstigen Lagen möglich
Neutral:
O Die eingebaute Kamera liefert gute Farben und ist für Schnappschüsse ausreichend, kann digitalen Kameras aber nicht das Wasser reichen
Was mir nicht gefällt:
- in erster Linie der sehr hohe Preis
- keine Verarbeitung von TMC-Daten (Stauumfahrung) mit der optionalen Autohalterung
- das Zusammenspiel mit der BEV Austrian Map Fly 5.0 (Laden und Senden von Wegpunkten, Tracks, Routen direkt vom/zum GPS) funktioniert nicht mehr.
Aber da kann Garmin nur bedingt was dafür, da von EADS die Schnittstelle zum Geogrid Viewer bisher nicht angepasst wurde.
Möglich ist nun nur der manuelle Weg über Export/Import der Daten im GPX-Format und Verschieben der Dateien vom/zum GPS oder die Verwendung von BaseCamp.
Alles in allem aber ein tolles Gerät.
Nachtrag vom 5.10.2011:
Mein Montana 650 zeigte plötzlich Probleme mit dem Touchscreen. Menüpunkte konnten nicht mehr zielsicher oder teilweise fast gar nicht gewählt werden. Eine Neukalibrierung des Touchscreens brachte keine Verbesserung. Recherchen im Internet zeigten, dass auch andere Benutzer die selben Probleme haben, die betroffenen Geräte wurden aber anscheinend von Garmin anstandslos ausgetauscht. Meines liegt derzeit beim Garmin Service Österreich.
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| Kommentar als LinkPositiv überrascht,
Wie liegt das Gerät in der Hand?
Trotz seiner Größe, oder vielleicht genau wegen der Größe, liegt es gut in der Hand. Es ist auch kaum merklich schwerer als das Oregon, und das obwohl ich heute mit drei Akkus unterwegs war. Ich habe absichtlich nicht gewogen, sondern probiert. Unterwegs hat mich das Mehrgewicht und die Größe nicht gestört. Einzig wenn man es mal wegstecken muß, wird es komplizierter. Man legt es eher ins Gras als daß man es in eine Tasche steckt.
Verarbeitung/Äußere Eindrücke
Das Montana ähnelt dem Oregon. Das ist wohl auch nichts Neues! Allerdings ist es an der Rückseite nicht so rund und die nackte Plastikschale wirkt auf mich ein wenig “plünnig”. Das ist aber wohl Geschmackssache. Die Abdeckung der Batterie/en läßt sich ein wenig hin- und her ruckeln was ein leises knarren erzeugt. Ich befürchte ein wenig, daß diese Beweglichkeit zu Lasten der Gummidichtung geht. Die Zeit wird es zeigen.
Wenn man den von Garmin gelieferten Akku nutzt, wackelt auch dieser ein wenig, was ein Klacken erzeugt. Wenn man die Alternative, drei Batterien oder Akkus, nutzt, ist alles fest.
Bei der Abdeckung der Batterien ist man von dem genialen System der Oregon – Serie wieder weggegangen – zurück zu dem Bajonettverschluss den man noch von der eTrex – Serie kennt. Ich finde die Oregon – Variante schöner, hatte aber mit meinem eTrex damals auch keine Probleme.
War für mich beim Oregon noch ganz leicht eine Einhandbedienung möglich, so muß ich hier, trotz Baggerschaufeln, auf die zweite Hand zurückgreifen. Ich bin auf den ersten Baum gespannt.
Was die Empfindlichkeit des Displays angeht, so bilde ich mir ein, daß das Oregon ein wenig mehr druck brauchte. Allerdings hatte ich auf dem Oregon eine andere Schutzfolie, was natürlich auch Auswirkungen auf das Tatschpad hat.
Menüführung
Nachdem man sich das Menü eingerichtet hat, ist es im Grunde wie beim Oregon. Wie oben geschrieben, hat man ein wenig am Aussehen gefeilt. Ansonsten ist alles beim Alten. Einiges sieht jedoch anders/schöner aus – ein bisschen Klicki – Bunti also.
Eine echte Neuerung ist, daß es während des Routens eine nüvi – Ansicht gibt. Die finde ich mal wirklich zweckmäßg und gut. Besonders wenn man fährt, egal mit was, ergibt die mal Sinn. Außerdem ist es möglich Datenfelder in der Kartenansicht schnell, mit einem Fingerstreich, ein- und auch wieder auszublenden. Auch das ist für mich mal ein Fortschritt in der Haptik.
Stromverbrauch
Ich hatte heute den Garmin – Akku zwar dabei, betrieben wurde das Gerät aber von drei Akkus der Firma Varta 2700mA (Achja; vergesst den ganzen fundamentalistischen Koran Äh ich meine Sanyo Eneloop – Mist! Seit dem Colorado erzielen die Varta Billigdinger bessere Resultate in meinen Geräten… Wer weiß? Vielleicht stehe einfach ständig unter Strom!) . Sie sind schon in meinem Oregon genutzt worden – also etwa 1 Jahr. Meinen ersten Trackpunkt setzt ich heute gegen 1400. Beleuchtung war keine nötig (werde ich weiter unten beschreiben). WAAS/EGNOS war an. Ich spielte wenig, cachte aber doch ganz schön. Bis zu meinem letzten Fund gegen 1930 hatte die Batterieanzeige noch keinen Balken (von 4) verloren. Weitere Tests stehen noch aus.
Display/Ablesbarkeit
Nun, hier hat mich das Gerät überrascht. Natürlich kann man das Gerät auch so halten, daß man gar nichts sieht! Aber es sind ganz eindeutig Unterschiede zum Oregon zu erkennen. Hier hat sich etwas getan – zum Besseren. Aber an ein Gerät der 60er – Serie kommt es um Längen nicht heran. Das größere Display ermöglich eine richtig gute Übersicht. Wie wichtig das beim Cachen ist, wissen wir wohl alle. Man zoomt in der Kartenansicht einfach weniger.
Schnell ist es! Wenn man beim Oregon mal eine Zoomstufe zu weit draußen war, konnte man ja schon mal ein Picknick machen, bevor man weiter kam. Das ist hier anders. In den Einstellungen gibt es einen Menüpunkt der sich “Kartenaufbau” nennt. Dort kann man dann “Normal” oder “Schnell” wählen. Selbst im normalen Modus wird die Karte samt aller Wegpunkte schnell aufgebaut! Da wartet man wirklich nur sehr sehr kurz!
Goodies
Die Kamera ist eine 5M – Pixel Kamera. Die Bilder sind nicht der Hammer! Für Schnappschüsse oder das Abphotografieren von Informationen reicht es aber.
Der Lagensensor ist wohl eine Sache, die eher für Leute gedacht ist, die mit dem Auto unterwegs sind. Mich hat es ganz schön genervt, daß man aufpassen mußte, in welchem Winkel man das Gerät hält. Sosehr, daß ich den Sensor im Geocaching-Profil deaktiviert habe… Der Sensor ist…
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